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Frage 1 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfung
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Richtige Antwort: Sie steigt, weil jedes Menü einen kleineren Deckungsbeitrag zur Deckung der Fixkosten liefert
Die Break-even-Menge ergibt sich aus den Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit. Sinkt der Preis bei gleichen variablen Kosten, schrumpft der Deckungsbeitrag, und es braucht mehr verkaufte Menüs.
Richtige Antwort: Sechs Monate auf einen ortsüblichen Termin
Für Geschäftsräume beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist bei unbefristeten Mietverträgen sechs Monate auf einen ortsüblichen Termin (Art. 266d OR). Vertraglich sind abweichende Fristen möglich.
Richtige Antwort: Unterweisen: klare Anweisungen geben und eng anleiten, weil Fachkompetenz fehlt, die Motivation aber hoch ist.
Beim situativen Führen richtet sich der Stil nach dem Entwicklungsstand der Mitarbeitenden. Wer motiviert, aber fachlich unerfahren ist, braucht klare Anweisungen und enge Anleitung.
Richtige Antwort: Um ein Formalziel, weil es wirtschaftlichen Erfolg wie Gewinn oder Rentabilität ausdrückt.
Formalziele drücken den wirtschaftlichen Erfolg aus, etwa Gewinn, Rentabilität oder Liquidität. Sachziele legen Leistungsprogramm und Märkte fest. Beide Zielarten müssen aufeinander abgestimmt werden.
Frage 5 · Arbeitsrecht, L-GAV im Betrieb
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Richtige Antwort: Eine Stunde, weil bei mehr als neun Stunden Tagesarbeitszeit die Mindestpause eine Stunde beträgt.
Das Arbeitsgesetz verlangt Pausen von mindestens einer Viertelstunde bei mehr als 5.5 Stunden, einer halben Stunde bei mehr als sieben Stunden und einer Stunde bei mehr als neun Stunden Tagesarbeitszeit. Bei 9.5 Stunden ist somit eine Stunde fällig. Die Pausen können aufgeteilt werden.
Frage 6 · Investition, Finanzierung
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Richtige Antwort: Eigenkapital haben die Inhaberin oder Gesellschafter eingebracht, Fremdkapital wird von Dritten geliehen und muss zurückbezahlt werden
Das Kapital auf der Passivseite der Bilanz zeigt, woher die Mittel stammen. Eigenkapital stammt von den Eigentümern, trägt das Verlustrisiko zuerst und ist nicht rückzahlbar. Fremdkapital ist geliehen, verursacht Zins und muss gemäss Vertrag zurückbezahlt werden.
Frage 7 · Preispolitik, Yield
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Richtige Antwort: Den Ertrag aus der begrenzten und nicht lagerbaren Zimmerkapazität zu maximieren
Beim Yield Management werden Preise nach Nachfrage gesteuert, um den Ertrag aus einer begrenzten, nicht lagerbaren Kapazität zu maximieren. Ein leeres Zimmer lässt sich nicht nachverkaufen.
Frage 8 · Haftung, Versicherungen
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Richtige Antwort: Auf Art. 101 OR: Der Cateringbetrieb haftet für das Verhalten der von ihm beigezogenen Hilfsperson wie für sein eigenes
Wer die Erfüllung einer Vertragspflicht Hilfspersonen überträgt, haftet nach Art. 101 OR für deren Verhalten wie für sein eigenes. Der Cateringbetrieb bleibt gegenüber der Veranstalterin verantwortlich und kann allenfalls auf den Subunternehmer zurückgreifen. Eine Haftungsübertragung auf den Dritten gegenüber dem Vertragspartner gibt es nicht.
Frage 9 · HACCP, Lebensmittelsicherheit
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Richtige Antwort: Kreuzkontamination: Keime aus dem rohen Geflügel gelangen auf den Salat, der nicht mehr erhitzt wird.
Rohes Geflügel kann Salmonellen oder Campylobacter tragen. Gelangen diese über Brett, Messer oder Hände auf verzehrfertige Speisen wie Salat, werden sie nicht mehr abgetötet. Getrennte Arbeitsmittel und Reinigung zwischen den Arbeitsgängen sind deshalb Teil der guten Verfahrenspraxis.
Frage 10 · Produktionsplanung
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Richtige Antwort: Nach dem erwarteten Arbeitsanfall pro Tag und Zeitfenster, unter Beachtung von Ruhezeiten und Pausen
Ein guter Einsatzplan folgt dem erwarteten Arbeitsanfall aus Reservationen, Banketten und Erfahrungswerten. Gleichzeitig müssen Arbeits- und Ruhezeiten sowie Pausen nach Arbeitsgesetz und L-GAV eingehalten werden. Wünsche der Mitarbeitenden werden soweit möglich berücksichtigt.
Frage 11 · Systemgastronomie-Konzepte
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Richtige Antwort: Gleichbleibende Rezepturqualität und ein geringerer Bedarf an Fachpersonal in den einzelnen Filialen
Zentrale Produktion sichert reproduzierbare Rezepturen und entlastet die Filialen von aufwendiger Vorbereitung. Dafür sind Logistik und Kühlkette anspruchsvoll. Die Selbstkontrolle in der Filiale bleibt erforderlich.
Frage 12 · Sicherheit und Besucherlenkung bei Events
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Richtige Antwort: Mögliche Gefahren wie Gedränge, Wetter, Brand oder Unwohlsein identifizieren und nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmass bewerten
Ein Sicherheitskonzept folgt der Reihenfolge: Risiken erkennen, bewerten, Massnahmen festlegen, Verantwortlichkeiten und Notfallabläufe regeln. Nur so sind Aufwand und Wirkung verhältnismässig; die Gefahren müssen vor der Massnahmenwahl bekannt sein.
Frage 13 · Organisation und Prozesse
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Richtige Antwort: Er sorgt dafür, dass der Prozess definiert ist, eingehalten wird und laufend verbessert wird.
Prozessverantwortliche (Prozesseigner) tragen die Verantwortung für Ablauf, Qualität und Verbesserung eines Prozesses über Abteilungsgrenzen hinweg. Operative Arbeit und Linienführung bleiben bei den zuständigen Stellen.
Frage 14 · Ausbildung von Lernenden
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Richtige Antwort: Die Schulzeit gilt als Arbeitszeit; der Betrieb muss die Lernenden dafür freistellen und kann sie nicht zur Nacharbeit verpflichten.
Berufsfachschule, überbetriebliche Kurse und vergleichbare Bildungsorte sind obligatorischer Teil der beruflichen Grundbildung. Der Betrieb muss die Lernenden freistellen; die Zeit zählt als bezahlte Arbeitszeit. Für Lernende gelten zudem die Schutzbestimmungen für Jugendliche.
Frage 15 · Investition, Finanzierung
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Richtige Antwort: Die Finanzierung aus im Betrieb erwirtschafteten Mitteln, etwa aus einbehaltenem Gewinn und Abschreibungsgegenwert
Selbstfinanzierung heisst, dass der Betrieb Investitionen aus seinem eigenen Cashflow bezahlt. Dazu zählen die nicht ausgeschütteten Gewinne und die Mittel, die über die Verkaufspreise für Abschreibungen zurückfliessen. Der Vorteil ist die Unabhängigkeit von Geldgebern.
Frage 16 · Preispolitik, Yield
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Richtige Antwort: Der Preis wirkt als Schwellenpreis wie in der tieferen Stufe
Preise knapp unter einer runden Marke werden von Gästen oft als zur tieferen Stufe gehörend wahrgenommen. Das ist ein klassischer psychologischer Schwellenpreis.
Frage 17 · Gesellschaftsformen
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Richtige Antwort: Eine einfache Gesellschaft, weil sich zwei Personen zu einem gemeinsamen Zweck verbunden haben
Die einfache Gesellschaft nach Art. 530 OR ist die vertragliche Verbindung von zwei oder mehr Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks mit gemeinsamen Kräften oder Mitteln. Sie entsteht auch ohne schriftlichen Vertrag und ohne Eintrag. Die Gesellschafter haften für Verbindlichkeiten persönlich.
Frage 18 · HACCP, Lebensmittelsicherheit
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Richtige Antwort: Sellerie und Sellerieprodukte
Die Information über Allergene betrifft eine gesetzlich festgelegte Liste von Zutaten, darunter glutenhaltiges Getreide, Milch, Eier, Nüsse, Sesam, Sellerie, Senf und Fisch. Karotten, Tomaten und Erdbeeren stehen nicht darauf. Die Regelung findet sich in der Verordnung über die Information über Lebensmittel.
Frage 19 · F&B-Management und -Controlling
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Richtige Antwort: Wie oft der durchschnittliche Lagerbestand in einer Periode verbraucht und ersetzt wird
Die Umschlagshäufigkeit berechnet man aus dem Verbrauch (Wareneinsatz) im Verhältnis zum durchschnittlichen Lagerbestand. Ein hoher Wert bedeutet geringe Kapitalbindung und frische Ware, ein tiefer Wert Gefahr von Verderb. Das Controlling vergleicht sie je Warengruppe.
Frage 20 · Systemgastronomie-Konzepte
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Richtige Antwort: Das Wachstum des bestehenden Netzes, unverfälscht durch Neueröffnungen und Schliessungen
Der Umsatzvergleich gleicher Standorte zeigt, ob das bestehende Netz wächst oder schrumpft. Neu eröffnete und geschlossene Standorte verfälschen sonst das Bild. Die Kennzahl ist ein Frühindikator für die Wirksamkeit des Konzepts.
Frage 21 · Eventmarketing und Inszenierung
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Richtige Antwort: Positionierung, Zielgruppe, Kernbotschaft und die dazu passenden Kommunikationskanäle
Ein Eventmarketingkonzept beginnt mit Positionierung und Zielgruppe, daraus leiten sich Kernbotschaft und Kanäle ab. Ohne diese Grundlage laufen Werbemassnahmen am Markt vorbei.
Frage 22 · Unternehmensziele, Strategie, Leitbild
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Richtige Antwort: Die Vision zeigt ein langfristiges Wunschbild ohne feste Frist, das operative Ziel ist kurzfristig, konkret und überprüfbar.
Die Zielhierarchie reicht von der Vision über das Leitbild und die strategischen Ziele bis zu den operativen Zielen. Je weiter unten, desto konkreter, kurzfristiger und messbarer sind die Ziele.
Richtige Antwort: Eine Frequenzprognose aus den Vorjahresdaten (Gäste pro Wochentag und Tageszeit) ergänzt um Reservationen und Anlässe.
Gute Einsatzplanung orientiert sich am erwarteten Arbeitsanfall. Historische Frequenzen, Reservationen und bekannte Anlässe ergeben einen Bedarf je Zeitfenster, aus dem Dienstplan und Personalkostenquote abgeleitet werden. Wünsche der Mitarbeitenden werden danach soweit möglich berücksichtigt.
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