Informatiker/in EFZ (INF): 22 kostenlose Übungsfragen

Übe für die Prüfung mit Antworten und nachvollziehbaren Erklärungen. Alle Fragen und Lösungen auf dieser Seite sind ohne Anmeldung lesbar.

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Wähle deine Antwort und prüfe sie direkt. Du kannst jede Lösung auch ohne Antwort öffnen. Dies sind eigene Lern- und Beispielfragen, keine offiziellen Prüfungsfragen der Prüfungsträgerschaft und keine vollständige Prüfungssimulation.

Die Auswahl stammt aus unseren Ratgebern und aus dem Gratis-Test. Fragen, Antworten und Erklärungen sind auf Deutsch.

Frage 1 · Informatiker/in EFZ · Prüfung

Welche Aussage beschreibt den Zweck des V-Modells korrekt?

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Richtige Antwort: Es stellt jeder Entwicklungsphase eine passende Verifikations- oder Validierungsaktivität gegenüber

Das V-Modell ordnet jeder Entwicklungsphase eine entsprechende Verifikations- oder Validierungsaktivität zu. So entsteht eine frühe, systematische Planung der Qualitätssicherung.

Hintergrund und Quellen: Qualifikationsverfahren Informatiker/in EFZ: Teile, Noten, Bestehen · Stand: 08.11.2026

Frage 2 · Informatiker/in EFZ · Prüfung

Ein neues Automatisierungsskript für die Benutzerkontenerstellung wurde entwickelt. Was ist vor dem produktiven Einsatz zwingend zu tun?

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Richtige Antwort: Das Skript in einer Testumgebung mit repräsentativen Daten prüfen und die Ergebnisse kontrollieren

Vor dem produktiven Einsatz wird ein Skript in einer Testumgebung mit repräsentativen Daten geprüft. So werden Fehler erkannt, bevor sie auf Produktionssysteme wirken.

Hintergrund und Quellen: Qualifikationsverfahren Informatiker/in EFZ: Teile, Noten, Bestehen · Stand: 08.11.2026

Frage 3 · Informatiker/in EFZ · Prüfung

Welches Kriterium gehört NICHT typischerweise in einen Variantenvergleich für die Umsetzung einer neuen Funktion in der App KlangKurs?

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Richtige Antwort: Die Lieblingsfarbe des Teamleiters

Ein Variantenvergleich bewertet sachliche Kriterien wie Aufwand, Wartbarkeit und Kompatibilität. Persönliche Vorlieben haben darin keinen Platz.

Hintergrund und Quellen: Qualifikationsverfahren Informatiker/in EFZ: Teile, Noten, Bestehen · Stand: 08.11.2026

Frage 4 · Bedürfnisse von Stakeholdern im Rahmen eines ICT-Projekts abklären und dokumentieren

Was versteht man im Rahmen eines ICT-Projekts unter einer Stakeholderanalyse?

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Richtige Antwort: Die systematische Erfassung aller Personen und Gruppen, die ein Interesse am Projekt haben oder davon betroffen sind

Die Stakeholderanalyse identifiziert und bewertet alle Personen und Gruppen, die Einfluss auf das Projekt haben oder von ihm betroffen sind, zum Beispiel Auftraggeberin, Anwenderinnen und Anwender oder der IT-Betrieb. Sie bildet die Grundlage, um Bedürfnisse gezielt abzuklären. Ohne sie werden wichtige Anspruchsgruppen leicht übersehen.

Frage 5 · IN02.3: Kundinnen und Kunden in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit beraten

Was versteht man unter 'technischen und organisatorischen Massnahmen' (TOM) im Datenschutz?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Konkrete Massnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskonzepte und Schulungen zum Schutz von Personendaten

Technische und organisatorische Massnahmen (TOM) sind konkrete Schutzmassnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskonzepte oder Schulungen, die die Datensicherheit gewährleisten sollen.

Frage 6 · IN03.2: Datenmodelle in einem digitalen Datenspeicher umsetzen

Welcher Datentyp ist für ein Attribut «Geburtsdatum» in einer relationalen Tabelle am besten geeignet?

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Richtige Antwort: Ein Datumstyp (z. B. DATE)

Ein Datumstyp stellt sicher, dass nur gültige Kalenderdaten gespeichert werden können, und erlaubt direkte Berechnungen wie das Ermitteln des Alters. Ein freies Textfeld bietet diese Sicherheit und Funktionalität nicht.

Frage 7 · IN04.2: Auslieferungsprozess von ICT-Lösungen definieren

Welche Aufgabe hat ein Change Advisory Board (CAB) im Auslieferungsprozess?

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Richtige Antwort: Es prüft geplante Änderungen bzw. Releases und entscheidet über deren Freigabe

Ein Change Advisory Board prüft geplante Änderungen anhand definierter Kriterien (Risiko, Testergebnisse, Auswirkungen) und entscheidet, ob ein Release freigegeben wird.

Frage 8 · IN05.6: Netze überwachen

Wozu dient ein zentrales Syslog-System im Netzwerkbetrieb?

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Richtige Antwort: Sammeln und Auswerten von Log- und Ereignismeldungen verschiedener Geräte an einem Ort

Ein zentrales Syslog-System sammelt Ereignis- und Fehlermeldungen von verschiedenen Netzwerkkomponenten an einer Stelle, was die Auswertung und Fehlersuche im Betrieb deutlich vereinfacht.

Frage 9 · IN06.5: Serversysteme und -dienste überwachen

Die Skischule Diablerets AG erhält nachts wiederholt Alarme eines Monitoring-Systems, die sich als unbegründet herausstellen (Fehlalarme). Welche Massnahme verbessert die Situation am ehesten?

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Richtige Antwort: Die Schwellenwerte und Alarmregeln überprüfen und an die tatsächliche normale Last anpassen

Wiederholte Fehlalarme deuten meist auf falsch eingestellte Schwellenwerte hin. Diese an die tatsächliche, normale Auslastung anzupassen, reduziert unnötige Alarme, ohne die Erkennung echter Probleme zu gefährden.

Frage 10 · IN07.4: Umsetzungsvarianten für Applikationen entwerfen und Lösung konzeptionell ausarbeiten

Wozu dient ein Proof of Concept (PoC) bei der konzeptionellen Ausarbeitung einer neuen Funktion für FitTrack?

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Richtige Antwort: Er zeigt in einem kleinen, begrenzten Rahmen, ob eine technische Idee grundsätzlich funktioniert, bevor Aufwand in die volle Umsetzung investiert wird

Ein Proof of Concept klärt in einem kleinen, bewusst eingeschränkten Rahmen, ob eine technische Idee grundsätzlich funktioniert. Das senkt das Risiko, bevor der volle Entwicklungsaufwand investiert wird.

Frage 11 · IN08.3: Auslieferungsprozess von Applikationen durchführen

Bei der Durchführung eines Canary Releases für die App «Foodwave» wird der Anteil der Benutzerinnen und Benutzer auf der neuen Version schrittweise von 5 % auf 25 %, dann 50 % und schliesslich 100 % erhöht. Was ist die Voraussetzung für jeden dieser Schritte?

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Richtige Antwort: Die Kennzahlen der bereits umgestellten Benutzergruppe zeigen keine Auffälligkeiten gegenüber der bisherigen Version

Vor jeder Ausweitung eines Canary Releases wird geprüft, ob die bereits auf die neue Version umgestellte Gruppe unauffällige Kennzahlen zeigt, etwa bei Fehlerrate und Antwortzeit. Erst wenn keine Auffälligkeiten vorliegen, wird der Anteil schrittweise weiter erhöht.

Frage 12 · ICT-Projekte und daraus entstehende Aufgaben gemäss Vorgehensmodell planen

Wozu dient ein zeitlicher Puffer (Reserve) in der Projektplanung?

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Richtige Antwort: Um unvorhergesehene Verzögerungen abzufangen, ohne den gesamten Zeitplan sofort zu gefährden

Ein Puffer ist eine bewusst eingeplante zusätzliche Zeitreserve, um unvorhergesehene Verzögerungen abzufangen, ohne sofort den gesamten Zeitplan zu gefährden. Er ist kein Zeichen für mangelnde Planung, sondern ein anerkanntes Mittel zur Risikovorsorge.

Frage 13 · IN02.1: Den eigenen ICT-Arbeitsplatz einrichten

Welche Massnahme gehört zur ergonomischen Einrichtung des eigenen Bildschirmarbeitsplatzes?

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Richtige Antwort: Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe oder knapp darunter positionieren

Bildschirmarbeitsplätze sind so einzurichten, dass Blickwinkel, Sitzhaltung und Lichtverhältnisse Zwangshaltungen und Blendung vermeiden; die Bildschirmoberkante auf oder leicht unter Augenhöhe ist eine Standardempfehlung.

Frage 14 · IN03.1: Daten identifizieren, analysieren und Datenmodelle entwickeln

Die Chüpfen Informatik AG modelliert die Entitäten «Kunde» und «Bestellung»: Ein Kunde kann mehrere Bestellungen auslösen, jede Bestellung gehört aber genau zu einem Kunden. Welche Kardinalität trifft zu?

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Richtige Antwort: 1:n zwischen Kunde und Bestellung

Da ein Kunde mehrere Bestellungen auslösen kann, eine Bestellung aber nur einem Kunden zugeordnet ist, liegt eine 1:n-Beziehung vor. Dies ist die häufigste Kardinalität in Geschäftsdatenmodellen.

Frage 15 · IN04.1: ICT-Prozesse aufnehmen, standardisieren und automatisieren

Welcher Vorteil wird durch die Standardisierung eines wiederkehrenden ICT-Prozesses vor allem erreicht?

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Richtige Antwort: Gleichbleibende Qualität und geringere Fehleranfälligkeit, weil derselbe Ablauf immer gleich ausgeführt wird

Standardisierung sorgt dafür, dass ein Prozess unabhängig von der ausführenden Person immer gleich abläuft. Das reduziert Fehler und macht Ergebnisse vorhersehbar und vergleichbar.

Frage 16 · IN05.3: Netze warten und weiterentwickeln

Hotel Faulhorn Gruppe AG stellt fest, dass ein Access Point im Wellnessbereich seit einem Update immer wieder abstürzt. Welches Vorgehen entspricht einem strukturierten Troubleshooting?

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Richtige Antwort: Logs und Fehlerzeitpunkte prüfen, Ursache eingrenzen, dann gezielt eine Massnahme testen und das Ergebnis dokumentieren.

Strukturiertes Troubleshooting grenzt das Problem anhand von Logs und Mustern zuerst ein, testet danach gezielt eine Massnahme und dokumentiert das Ergebnis, statt vorschnell Hardware zu ersetzen.

Frage 17 · IN06.2: Serversysteme in Betrieb nehmen

Die Käserei Vorder-Toggenburg AG nimmt einen neuen virtuellen Server auf einer Virtualisierungsplattform in Betrieb. Welche Angabe muss dabei dem virtuellen Server zwingend zugewiesen werden, damit er im Netzwerk erreichbar ist?

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Richtige Antwort: Eine eindeutige Netzwerkadresse, verbunden mit einem virtuellen Netzwerkadapter

Ein virtueller Server benötigt wie ein physischer Server eine eindeutige Netzwerkadresse und einen angebundenen (virtuellen) Netzwerkadapter, um im Netzwerk erreichbar zu sein. Ohne diese Zuweisung bleibt der Dienst isoliert.

Frage 18 · IN08.4: Applikationen und Schnittstellen überwachen und Probleme im laufenden Betrieb beheben

Nach einem Release von «TimeTrack» melden mehrere Kundinnen und Kunden unabhängig voneinander ungewöhnlich langsame Reaktionen, obwohl die Fehlerrate im Monitoring unverändert niedrig bleibt. Welches Vorgehen ist am sinnvollsten, um die Ursache einzugrenzen?

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Richtige Antwort: Die Antwortzeit-Kennzahlen vor und nach dem Release vergleichen und die betroffenen Komponenten anhand korrelierter Logs eingrenzen

Fehlerrate und Antwortzeit messen unterschiedliche Aspekte des Betriebs: Eine Applikation kann korrekt antworten, aber deutlich langsamer. Ein Vergleich der Antwortzeit-Kennzahlen vor und nach dem Release sowie die Eingrenzung über korrelierte Logs helfen, die betroffene Komponente gezielt zu finden.

Frage 19 · ICT-Lösungen der Kundin oder dem Kunden übergeben und Projekt abschliessen

Welchem Zweck dient ein Abnahmeprotokoll am Ende eines ICT-Projekts?

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Richtige Antwort: Es dokumentiert verbindlich, dass die vereinbarte Leistung geprüft und von der Kundin akzeptiert wurde

Das Abnahmeprotokoll hält schriftlich fest, dass die erbrachte Leistung gegen die vereinbarten Anforderungen geprüft und von der Kundin akzeptiert wurde. Es schafft Rechtssicherheit für beide Parteien und markiert formal den Projektabschluss. Offene Punkte werden darin oft explizit festgehalten und terminiert.

Frage 20 · IN02.3: Kundinnen und Kunden in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit beraten

Welche Massnahme gehört zu einer angemessenen Datensicherheit beim Versand vertraulicher Kundendaten per E-Mail?

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Richtige Antwort: Verschlüsselung der Daten bzw. des Übertragungswegs

Vertrauliche Daten sollten beim Versand verschlüsselt werden; ein im selben E-Mail mitgeschicktes Passwort oder der Versand im Klartext heben den Schutz praktisch wieder auf.

Frage 21 · IN03.4: Daten aus digitalen Datenspeichern aufbereiten

Was liefert eine Pivot-Tabelle bei der Aufbereitung von Daten typischerweise?

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Richtige Antwort: Eine verdichtete, kreuztabellenartige Übersicht, bei der Kennzahlen nach zwei oder mehr Merkmalen gruppiert dargestellt werden

Eine Pivot-Tabelle fasst grosse Datenmengen verdichtet zusammen, indem sie Kennzahlen, etwa Verkaufszahlen, nach zwei oder mehr Merkmalen wie Monat und Produktkategorie kreuztabellarisch gruppiert. So werden Muster und Zusammenhänge leichter erkennbar.

Frage 22 · IN04.2: Auslieferungsprozess von ICT-Lösungen definieren

Welche Funktion hat eine Staging-Umgebung im Auslieferungsprozess?

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Richtige Antwort: Sie bildet die Produktionsumgebung möglichst originalgetreu nach, um die Lösung dort vor der endgültigen Freigabe zu testen

Eine Staging-Umgebung ist der Produktionsumgebung möglichst ähnlich aufgebaut, damit ein Release dort unter realistischen Bedingungen geprüft werden kann, bevor es tatsächlich produktiv geschaltet wird.

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